
Filme - Altersempfehlung ab 14 Jahren
Und morgen die ganze Welt
Deutschland, Frankreich, 2020, Spielfilm, 111 Minuten
Altersempfehlung: ab 14 Jahre FSK: ab 12 freigegeben
Luisas innerer aber auch äußerer Kampf sowie der Umgang mit Radikalisierung und Extremismus sind nicht nur politisch hochaktuell, sondern auch unterhaltsam erzählt. (FBW-Jugend Filmjury)
Luisa ist 20 Jahre alt, stammt aus gutem Haus, studiert Jura im ersten Semester. Und sie will, dass sich etwas verändert in Deutschland. Alarmiert vom Rechtsruck im Land und der zunehmenden Beliebtheit populistischer Parteien, tut sie sich mit ihren Freunden zusammen, um sich klar gegen die Neue Rechte zu positionieren. Schnell findet sie Anschluss bei dem charismatischen Alfa und dessen besten Freund Lenor: Für die beiden ist auch der Einsatz von Gewalt ein legitimes Mittel, um Widerstand zu leisten. Bald schon überstürzen sich die Ereignisse. Und Luisa muss entscheiden, wie weit zu gehen sie bereit ist – auch wenn das fatale Konsequenzen für sie und ihre Freunde haben könnte.
(Quelle: https://bjf.clubfilmothek.de/filme.php?id=2930713 )
Zum Film: Vorführung in den Jugendeinrichtungen möglich! Anfrage beim Bielefelder Jugendring.
Je suis Karl
Deutschland, Tschechien, 2021, Spielfilm, 126 Minuten
Altersempfehlung: ab 14 Jahre FSK: ab 12 freigegeben, FBW: „besonders wertvoll“
Ein Terroranschlag trifft eine Familie ins Mark. Maxi, die ihre Mutter Inès, ihre beiden Brüder und ihr Zuhause verloren hat, ist tief verunsichert, wird wütend und stellt Fragen. Und hat zum ersten Mal in ihrem Leben Angst. Karl fängt Maxi auf und bietet Antworten. Er hat ein Treffen europäischer Studierender organisiert, die gemeinsam nach Lösungen für die katastrophale Lage des Kontinents suchen. Die Aufgabe, die Karl Maxi dabei zuweist, könnte den Ausschlag für das Gelingen eines großen Plans geben. Maxi tanzt mit Karl auf Messers Schneide.
Christian Schwochow und Thomas Wendrich nehmen uns mit auf eine Reise in die Abgründe der neuen rechtsradikalen Szene und den Gefahren populistischer Politik.
(Quelle: https://bjf.clubfilmothek.de/filme.php?id=2930749 )
Vorführung in den Jugendeinrichtungen möglich! Anfrage beim Bielefelder Jugendring.
Das ist unser Land
Frankreich, Belgien 2017, Spielfilm, 117 Minuten
Altersempfehlung: ab 14 Jahre FSK: ab 12 freigegeben
Eine treuherzige Krankenpflegerin als Kandidatin einer rechtspopulistischen Partei – das ist realistischer, als man denkt. Pünktlich zum Wahljahr 2017 blickt das französische Politdrama hinter die Fassade selbsternannter Volksversteher und Patrioten. Mit gutem Blick für soziale Stimmungslagen zeigt der Film die Radikalisierung einer Gesellschaft, in der Fremdenfeindlichkeit und Nationalismus auf fruchtbaren Boden fallen.
(Quelle: https://www.visionkino.de/filmtipps/filmtipp/das-ist-unser-land/ )
Vorführung im Lichtwerkkino – Mögliche Termine folgen! Anfrage beim Bielefelder Jugendring.
18+ Deutschland
Deutschland 2021, Dokumentarfilm, 90 Minuten
Altersempfehlung: ab 14 Jahre FSK: ab 0 freigegeben
Doha, Jakob, Erik, Laura und Yannick. Fünf junge Menschen mit deutschem Pass. Sie leben in ganz verschiedenen Regionen und sind in sehr unterschiedlichen Lebenswelten zuhause. Ihre Gemeinsamkeit: Alle sind 18 oder nur wenig älter. Der Film „18+ Deutschland“ begleitet die Protagonistinnen und Protagonisten über einen Zeitraum von einem Jahr und schaut ihnen im Alltag bei den ersten Schritten des Erwachsenwerdens zu. Was erwarten diese jungen Menschen der Generation Z? Was bewegt sie, wovon träumen sie, wovor haben sie Angst? Und was halten sie von dem Staat, in dem sie leben?
Vorführung im Lichtwerkkino – Mögliche Termine folgen! Anfrage beim Bielefelder Jugendring.
Die Welle
Deutschland 2008, Spielfilm, 107 Minuten
Altersempfehlung: ab 14 Jahre FSK: ab 12 freigegeben
Von Anfang an machen die Oberstufenschüler in der Projektwoche zum Thema Autokratie deutlich, dass sie keine Lust darauf haben, schon wieder über den Nationalsozialismus zu sprechen. Eine Diktatur wäre heute in Deutschland ohnehin nicht mehr möglich. Rainer Wenger, ihr ebenso beliebter wie unangepasster Lehrer, ist sprachlos und stellt sein geplantes Kursprogramm um. Anstatt wie sonst auf Augenhöhe zu unterrichten, führt er strenge Verhaltensregeln ein. Doch zu seiner Überraschung stößt dies nicht auf Ablehnung und die meisten Schüler machen bereitwillig mit. Auf die Regeln folgen an den nächsten Tagen eine Uniform, der Gruppenname „Die Welle“ und ein Erkennungszeichen. Doch zugleich nutzen die Schüler ihr neues Zusammengehörigkeitsgefühl auch, um andere unter Druck zu setzten. Und auch Wenger droht seine Rolle als charismatisches Idol zu entgleiten.
(Quelle: https://www.visionkino.de/filmtipps/filmtipp/die-welle/ )
Vorführung im Lichtwerkkino – Mögliche Termine folgen! Anfrage beim Bielefelder Jugendring.