Unsere Vision: »Alle jungen Menschen sind glückliche junge Menschen.«

LAG/ Fachstelle Jungenarbeit NRW

Qualifizierung: Traumapädagogik in der Jungenarbeit

Teil 1: Ich glaub, ich bin im falschen Film!

03. und 04. März in Vlotho

Ein Trauma ist eine überfordernde, existenzbedrohliche Belastungserfahrung, die im Gehirn wie eine schreibgeschützte Datei isoliert gespeichert ist und sich so immer wieder im Alltag meldet und sich dann nicht wie eine Erinnerung, sondern wie Gegenwart anfühlt. Das macht sich bemerkbar in der Beeinträchtigung der Wahrnehmung, der Orientierung, der Selbststeuerung, der Impuls- und Affektkontrolle sowie in körperlichen Anspannungs- oder Erschlaffungszuständen.

Bei Jungen* mit derrtigen Erfahrungen stoßen Fachkräfte in der pädagogischen Arbeit immer wieder auf Verhaltensweisen, die irritieren. Verhalten kann ganz plötzlich umschlagen. Pädagog*innen haben dann das Gefühl, sie seien „im falschen Film“.

Traumapädagogik hilft, dies besser zu verstehen und auch den betroffenen Jungen* verstehbar zu machen. Sie bietet Möglichkeiten der angemessenen pädagogischen Begleitung und Intervention.

 

Teil 2: Ich glaub, der legt einen Schalter um! (ist ein Vertiefungsangebot zur ersten Fortbildung)

05. und 06. Mai in Vlotho

In dieser Fortbildung soll es um die Psychotraumatologie der strukturellen Traumafolgestörungen gehen und um die Frage, wie angemessene Reaktionen und hilfreiche Interventionen aussehen können. Dabei wird die Innere-Teile-Arbeit eine besondere Rolle spielen mit ihrem Bemühen, dass Jungen* ihre eigenen Impulse und ungesteuerten Zustände besser verstehen und steuern lernen.

Alle Infos und Kontakt: https://lagjungenarbeit.de/angebote/qualifizierungen/jungen-und-trauma