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Die "Jugendverbandskästen" sind fertig!

09.04.2019

Kinder und Jugendliche in Bielefeld haben viele Möglichkeiten, ihre freie Zeit aktiv und sinnvoll zu nutzen: Sie klettern, spielen Fußball oder sind anders sportlich, schützen die Natur, machen Musik, veranstalten Konzerte oder diskutieren in kirchlichen oder politischen Gruppen über Geschlechtergerechtigkeit oder gewaltfreie Kommunikation. Für fast jedes Interesse gibt es den richtigen Jugendverband, auch in den Bielefelder Stadtteilen. 

 

Für fast jedes Interesse gibt es den richtigen Jugendverband, auch in den Bielefelder Stadtteilen. Ein neuer Karteikasten soll dabei helfen, sich einen Überblick zu verschaffen. „In diesem Karteikasten stellen sich 31 Verbände vor, die öffentliche Fördergelder der Stadt Bielefeld erhalten“, erklärt Katja Häckel, Geschäftsführerin des Bielefelder Jugendrings. „Die Verteilung dieser Fördergelder übernehmen wir als Jugendring seit 1996. Und mit den ‚Visitenkarten der Jugendverbände‘ wollen wir zeigen, wo dieses Geld bleibt und was es bewirkt.“

 

Auf einer doppelseitigen DiN A5-Karte stellen die Verbände ihre Geschichte, Werte und Ziele vor. Sie informieren über Mitgliederzahlen und Erreichbarkeit, berichten mit Fotos von ihren Aktionen. So vermittelt der neue „Verbandskasten“, was Jugendarbeit in Bielefeld alles leistet.

 

Regine Weißenfeld, Vorsitzende des Jugendhilfeausschusses, überreichte jetzt an Vertreter von mehr als 20 Verbänden je einen Kartei- Verbands- Kasten und 100 weitere Exemplare der eigenen Verbands-Karte. „Das ist eine tolle Gelegenheit, den einzelnen Verbandsvertretern mal die Hand schütteln und persönlich Danke für die großartige und nachhaltige Arbeit mit den Kindern und Jugendlichen in Bielefeld sagen zu können.“, so die Politikerin.

 

Ein Jahr lang hat Jessica Möller-Kirsten vom Bielefelder Jugendring mit den Verbänden an diesen „Visitenkarten der Jugendverbände“ gearbeitet. „Die größte Schwierigkeit war, die abgelieferten Texte auf die Länge, die auf eine Karte passt, zusammen zu kürzen. Es passiert so viel in Bielefeld, dass es Herzblut kostet, nicht alles darstellen zu können“, erklärt sie.

 

In Bielefeld gibt es 175 Jugendverbandsgruppen, sie erreichen 4000 junge Menschen regelmäßig, davon sind 3000 unter 18 Jahren. Insgesamt werden über Projekte in Schulen mehr als 10.000 Kinder und Jugendliche erreicht. Dabei sind nicht nur Freizeit- und Spaßaktivitäten – 1500 bis 2000 Kinder und Jugendliche nehmen jährlich an Bildungsveranstaltungen teil und 1400 Menschen in Bielefeld haben die Jugendgruppenleiter-Ausbildung gemacht und haben damit die Juleica (Jugendleitercard) erworben.

 

„Jugendverbandsarbeit ist freiwillig, orientiert sich an deutlich formulierten Werten und Zielen, gibt jungen Menschen die Möglichkeit, ihre Werte zu finden und sich gemeinsam dafür einzusetzen. Aufgrund von flexiblen Organisationsstrukturen und Selbstorganisation können die Verbände schnell und jugendgerecht auf Interessen- und Problemlagen von Kindern und Jugendlichen reagieren. Und das meiste davon passiert ehrenamtlich.“<< (Presseartikel)

 

Pressartikel Westfalen- Blatt

 

Presseartikel Neue Westfälische

 

 

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