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Demokratiekonferenz des Kommunalen Integrationszentrums Bielefeld

Freitag, 29.06.2018, Großer Saal, Neues Rathaus, 13:30 - ca. 18:00 Uhr.

 

Das Kommunale Integrationszentrum Bielefeld veranstaltet an diesem Tag eine  DEMOKRATIEKONFERENZ, bei der die Themen Rassismus, Diskriminierung und Menschenfeindlichkeit durchleuchtet werden sollen. Sie fokussiert insbesondere die Handlungsfelder Politische Bildung, Arbeitswelt, Quartiere, Kinder und Jugendliche sowie Medien und Kultur.

 

Hierbei sollen konkrete Ideen und Handlungsmaßnahmen gegen Rassismus, Diskriminierung und Menschenfeindlichkeit erarbeitet werden.  Die Ergebnisse werden die Grundlage des Bielefelder Handlungskonzeptes gegen Rassismus und Rechtsextremismus bilden.

 

Dazu lädt das Kommunale Integrationszentrum Bielefelder Akteurinnen und Akteure aus Politik, Verwaltung, Quartierssozialarbeit, der sozialen Träger sowie aus dem Bereich Medien und Kultur herzlich ein!

 

Bielefelder Street Soccer Tour 2018 startet in die 17. Saison!

 


Die Bielefelder Street Soccer Tour richtet sich an Kinder und Jugendliche, Mädchen und Jungen im Alter von 9 – 14 Jahren, die in zwei geschlechtshomogenen Altersgruppen ( 9 – 12 und 12 – 14 Jahre) spielen. Sie besteht aus einer Vorrunde in den Monaten April – Juni sowie einem großen Finalturnier mit allen Gewinnern der Vorrunde im September. Dieses Finalturnier findet vor der Schüco-Arena statt, in deren Innenraum wiederum dann das Endspiel des Finalturniers vor einem Spiel von Arminia Bielefeld ausgetragen wird.

 

Unter Street Soccer versteht man Fußball in einer speziellen, mobilen Anlage, welche in unserem Fall ca. 10 x 20 Meter groß und mit aufblasbaren Banden ausgestattet ist. Gespielt wird mit drei Mitspielern ohne Torwart und mit fliegendem Wechsel.

Zur Durchführung eines Vorrundenturniers liefern wir den Soccer-Court an und bauen ihn mit Ihrer Hilfe auf. Die Verleihgebühr beträgt 100 Euro. Die weitere Unterstützung sprechen wir dann individuell mit Ihnen ab.

 

Sie haben Interesse ... dann melden Sie sich beim:


Fan-Projekt Bielefeld e.V.
Ellerstraße 39
33615 Bielefeld
Tel.: 0521 / 6 10 60


email: info@bielefelder-street-soccer-tour.de


Ausführliche Informationen gibt es auf dem Flyer oder unter: www.bielefelder-street-soccer-tour.de

 

Du hast Bock dich kreativ auszutoben?

Hast Lust auf Theater, Musik, Fotografie, Film, Malerei und vieles mehr?

 

 

Dann mach mit beim Kulturprojekt JUGEND:WERK:SCHAU des Jugendwerks.

 

In der Zeit von April bis November 2018 habt ihr die Möglichkeit euch bei vier bis fünf Workshopwochenenden kreativ auszuprobieren.

 

Das Projekt richtet sich an Jugendliche und junge Erwachsene mit und ohne Fluchtgeschichte und thematisch wird es um eure Lebenswelten gehen. „Wer bin ich?“, „In was für einer Gesellschaft will ich leben?“, „Wie soll meine Zukunft aussehen?“ könnten einige der Themen sein mit denen wir uns auseinander setzen.

 

Die Auswahl der Workshops und ggfs. Terminabsprachen sollen gemeinsam mit euch bei einem Info- und Planungstreffen stattfinden. Es soll eine feste Gruppe entstehen, deshalb ist es wichtig, dass ihr an möglichst allen Workshopterminen teilnehmen könnt.

 

Neben den Workshops wollen wir noch gemeinsam Kulturveranstaltungen besuchen um uns inspirieren zu lassen und gemeinsam als Gruppe verschiedene Künste kennenzulernen.

 

Am Ende soll es eine Werkschau geben, bei der die Ergebnisse des Projektes präsentiert werden.

 

Es besteht noch ganz viel Spielraum das Projekt nach euren Vorstellungen mitzugestalten.

 

Wenn ihr mitmachen möchtet, dann gebt bitte bis zum 07.03.18 eine Rückmeldung per Email an

 

buero@jugendwerk-owl.de

 

Weitere Infos gibt es hier.

 

Alle Fragen beantwortet Lena Börner.

Bildungsreferentin, Bezirksjugendwerk der AWO OWL

Detmolder Str. 280

33605 Bielefeld

 

Telefon: 0521/9216478

 

 

 

Entdecken, Entwickeln, Erleben

Workshops für Neugierige: digital und analog

 

Am Freitag den 24.11.17 wurde das Making und Gaming Projekt in der Stadtbibliothek eröffnet.

 

Das ganze Jahr über finden in der Stadtbibliothek am Neumarkt Workshops mit Maker-Materialien statt. Alle Termine findet ihr unter www.bit.ly/SB-Veranstaltungen oder im gedruckten Veranstaltungskalender.

 


Die Teilnahme ist kostenlos.

 

Da die Teilnehmerplätze begrenzt sind, wird um Anmeldung unter stadtbibliothek.makerspace@bielefeld.de gebeten.


Viel Spaß beim Ausprobieren!

Den Flyer zur Veranstaltung gibt es hier.

+++Junge Geflüchtete haben ein Recht auf Freizeit, Erholung und Bildung+++

Junge Geflüchtete haben ein Recht auf Freizeit, Erholung und Bildung - Zugangsbarrieren zu Jugendarbeit und Ferienfreizeiten für alle geflüchteten Kinder und Jugendlichen abbauen!
 
Aufruf der Aktionsgemeinschaft Junge Flüchtlingen NRW
 
 
Nach Artikel 31 der UN-Kinderrechtskonvention sind die Vertragsstaaten der UN, damit auch Deutschland, aufgefordert, das Recht des Kindes auf volle Beteiligung am kulturellen und künstlerischen Leben sowie auf Spiel, Erholung und Freizeitbeschäftigung zu fördern.
 
Die Residenzpflicht hat sich für viele Flüchtlinge verschärft
Der Asylkompromiss vom Herbst 2014 sieht vor, dass nach drei Monaten Aufenthalt in Deutschland die Residenzpflicht entfällt. Kommunen zugewiesene Asylsuchende und in ihnen lebende geduldete abgelehnte Asylbewerber dürfen zwar nicht umziehen, aber innerhalb Deutschlands reisen, etwa um Verwandte oder auch Bildungseinrichtungen zu besuchen. Für geflüchtete Menschen in Aufnahmeeinrichtungen des Landes NRW gilt weiterhin eine Residenzpflicht für die Dauer des Aufenthalts in diesen Einrichtungen - aktuell einige Wochen. Für Asyl- und Schutzsuchende aus sogenannten sicheren Herkunftsstaaten in den Aufnahmeeinrichtungen des Landes gilt die Residenzpflicht allerdings bis zum Abschluss ihres Asylverfahrens - auch über sechs Monate hinaus.
 
Teilhabe durch Kinder- und Jugendarbeit vor Ort
Das Leben in Aufnahmeeinrichtungen und die Wartezeit bis zur Entscheidung über den Asylantrag erschweren die Teilhabe am gesellschaftlichen Leben für Geflüchtete erheblich. Es bedeutet häufig Isolation, Langeweile und mangelnde Zugänge zu Bildungs- und Freizeitangeboten. Besonders nach traumatisierenden Fluchterfahrungen ist das Recht auf Spiel, Erholung und Freizeitbeschäftigung wichtiger denn je. Die Kinder- und Jugendarbeit sowie ihre Träger in NRW leisten einen wichtigen Beitrag zur Hilfe. Allerdings wird ihre Arbeit durch stigmatisierende, asylrechtliche Regelungen behindert - auch weil die Gesetze in den vergangenen Monaten mehrmals geändert wurden und kaum noch zu durchschauen sind. Verunsicherung macht sich breit! So stellt sich Haupt- und Ehrenamtlichen beispielsweise die Frage, ob geflüchtete Kinder zu einem Zoobesuch in eine andere Stadt mitgenommen werden dürfen.
 
Die Aktionsgemeinschaft Junge Flüchtlinge fordert, die Residenzpflicht für alle jungen Geflüchteten, egal welchen Aufenthaltsstatus, zu lockern. Angebote für geflüchtete Kinder und Jugendliche müssen auch außerhalb der Unterkünfte und des ihnen zugewiesenen Aufenthaltsbereiches möglich sein und dürfen nicht am Aufenthaltsstatus scheitern. Die UN­ Kinderrechte gelten für alle Kinder, egal woher sie kommen und wo sie leben. Wir ermuntern die Praxis der Kinder- und Jugendhilfe ausdrücklich dazu, geflüchtete Kinder und Jugendliche bereits in den ersten Wochen nach ihrer Ankunft in ihre Aktivitäten einzuplanen - und sie zu besuchen.
 
Teilhabe an Ferienfreizeiten und Reisen ins Ausland
Berichte aus der Praxis über die Behinderung der Reisefreiheit von geflüchteten jungen Menschen beunruhigen die Aktionsgemeinschaft Junge Flüchtlinge in NRW. Jugendgruppen, die in den Ferien von NRW aus ins angrenzende Ausland oder in ein anderes Bundesland reisen, müssen für junge Mitreisende mit ungesichertem Aufenthalt eine Genehmigung bei der zuständigen Ausländerbehörde einholen1. Der auch nach dem 3. Monat im Asylrecht geltende Satz, »Bedingungen und Auflagen können angeordnet werden«, wird von den Ausländerbehörden in der Praxis leider unterschiedlich gehandhabt.
 
An die Ausländerbehörden und das Ministerium für Inneres und Kommunales NRW
Die Aktionsgemeinschaft Junge Flüchtlinge NRW appelliert an die Ausländerbehörden und das zuständige Ministerium, im Hinblick auf die Teilhabe von Kindern und Jugendlichen an Ferienfreizeiten, ihre Entscheidungsspielräume großzügig und human zu nutzen und für die Dauer der Maßnahmen befristete Aufenthaltserlaubnisse auszustellen. Diese Fahrten und Erlebnisse tragen auch und besonders zur Integration junger Geflüchteter bei.
 
An das Bundesamt für Migration und Flucht
Wir appellieren an das Bundesamt für Migration und Flucht, auch für Kinder und Jugendliche in den Aufenthaltseinrichtungen des Landes durch eine „Verlassenserlaubnis" die Möglichkeit zur Teilhabe an z.B. Ferienfreizeiten zu eröffnen.
 
Dank an Haupt- und Ehrenamt
Die Aktionsgemeinschaft Junge Flüchtlinge in NRW bedankt sich an dieser Stelle ausdrücklich bei allen haupt- und ehrenamtlich Engagierten, die junge Geflüchtete an ihren Ferienfreizeiten teilhaben lassen und die Zeit und Energie für die Auseinandersetzung mit den zuständigen Ämtern aufbringen.
 
 
Aktionsgemeinschaft Junge Flüchtlinge NRW
März 2016

Mehr Infos HIER

 

 

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